Zweite Ferien im Dachgeschoss

Wie im vergangenen Jahr füllte sich das Dachgeschoss während der Schulferien erneut mit fleißigen Aushilfskräften. Doch jetzt ist es ein ganz anderer Raum. Letztes Jahr war es eine Abrissstelle, aber dieses Jahr, nach einem Jahr Bauarbeiten und großen Veränderungen, war es eine große Freude, neue Möbel in schönen, sauberen Räumen zusammenzustellen. An dieser Aktion beteiligten sich die Jüngeren, die sicher gerne mit den großen und kleinen Teilen aus den Baukästen gespielt haben, die Tüten mit Schrauben durchwühlten und für jedes einzelne den richtigen Platz fanden. Im Dachgeschoss riecht es jetzt nach Holz und überall ist viel Licht von den weißen Wänden.

Arbeiten im Flur
Neue Möbel sind das Sahnehäubchen auf einer gut gebackenen Torte… aber so entspannt war es dieses Jahr nicht. Der Schwerpunkt der anspruchsvollen Arbeit verlagerte sich dieses Jahr in den Flur und an andere Orte. Sag mal, wer würde in das schön renovierte Dachgeschoss durch einen Flur gehen, der viele Jahre nicht gestrichen wurde? Darüber hinaus musste auch hier die Elektroinstallation vollständig rekonstruiert und die erforderliche Notbeleuchtung installiert werden, die für Unterkünfte vorgeschrieben ist. Und so folgte auf die jüngeren „Ferienarbeiter“ eine Gruppe von Studenten, die sich der Farbe annahmen und zuerst die Schichten der vorherigen Malereien abkratzten. Danach wurden die Plätze und Routen für die neue Elektroinstallation vermessen, und es begann erneut eine staubige Zeit im Pfarrhaus. Bohrmaschinen, Meißel, Hämmer… und auch Besen, Schaufeln, Eimer, Bürsten und Lappen waren täglich im Einsatz.
Jetzt ist alles gut, der Flur ist wieder ein Flur, die Elektroinstallation ist bereit, alle Kabel verschwanden unter dem Putz und aus den Wänden schauen nur ihre Enden heraus. Sicher könnt ihr euch vorstellen, wie oft beispielsweise die Granitschritte geschrubbt werden mussten. Übrigens, heute sind sie grundiert und gestrichen, damit sie gut aussehen und auch leichter sauber gehalten werden können.
 

Was bleibt noch zu tun
Jeder, der eine neue Wohnung eingerichtet hat, weiß, dass es viele Kleinigkeiten gibt, die noch erledigt werden müssen. Die Bauarbeiter haben ihre Arbeit sauber gemacht und sind gegangen, und die Räume müssen zum Wohnen vorbereitet werden. Schöne, neu glänzende Möbel sind toll, aber wenn eine Glühbirne von der Decke an Drähten hängt, braucht es noch etwas. Jetzt ist die Zeit für solch anspruchsvolle (auch finanziell) Fertigstellungen und Ergänzungen mit Beleuchtung, Lampen, Beschlägen für neue Türen und der Einrichtung einer schönen kleinen Küche. Diese ist gelungen und viele werden sagen, so eine würde ich mir auch gefallen lassen.
 

Leseraum
Das ist ein weiterer schöner neuer Raum im Pfarrhaus, der jetzt etwas abseits liegt. Die ehemals überfüllte Bibliothek ist jetzt ein schöner offener Raum, der von einer neuen massiven Holztreppe dominiert wird. Nun wird er sicherlich ein angenehmer Ort für Begegnungen, Gespräche, Diskussionen und auch für Ruhe und Entspannung sein. Die Bücher, die teilweise in die sorgfältig renovierten Regale zurückkehren, werden zum Blättern und Lesen einladen. Hier werden die Arbeiten an der Einrichtung fortgesetzt, sobald der Wohnbereich im Dachgeschoss fertig ist und bereit ist, seine Räume Gästen anzubieten.
 
 
 
Die neuen Räumlichkeiten werden feierlich von Bischof Stanislav Přibyl gesegnet
während seines geplanten Besuchs in unserer Gemeinde am 19. Oktober 2025.

Dank an die Unterstützer des Projekts und Bitte
Wir schätzen die unermüdliche Unterstützung Ihrerseits sehr und bitten Sie, noch bis zum Ende des gesamten Werkes mit uns durchzuhalten. Wir danken Ihnen für die Gebete für den Erfolg des Werkes, damit es zukünftig der Entwicklung unserer Gemeinde dient, interessante Gäste zu uns bringt, denen es einen angenehmen Rückzugsort bietet oder auch anderen Zwecken dient, die mit der Seelsorge verbunden sind. Und wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, kostet die Einrichtung neuer Räume mit "Kleinigkeiten" wirklich große Geldbeträge. Wir denken jedoch, dass das, was bereits sichtbar ist, die Gewissheit gibt, dass auch eine kleine Spende dazu beiträgt, ein großes Ergebnis zu erzielen. Vielen Dank!

Der QR-Code unten oder die Zahlungsdaten leiten Ihren Beitrag in den Fonds für das Projekt der Rekonstruktion des Dachgeschosses im Pfarrhaus in Jablonec nad Nisou.
 
 
 
Pfarrkonto für Reparaturen: 200 133 2479/2010    VS: 999
für Spenden aus dem Ausland (IBAN): CZ61 2010 0000 0020 0133 2479   VS: 999
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
P. S. Mehr über die Ereignisse im Dachgeschoss finden Sie hier.